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Unfallquelle manipulierte Schutzeinrichtungen

Wie ist die aktuelle Lage? Nehmen Sie an einer IFA-Umfrage teil

Über ein Viertel aller Arbeitsunfälle an Maschinen werden durch manipulierte Schutzeinrichtungen hervorgerufen. Mehr als 10 000 Unfälle sind es in jedem Jahr. „Zu viel!“, urteilt das Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) auf diesem Plakat bei der Messe A+A in Düsseldorf und ruft dazu auf, an einer Umfrage teilzunehmen.

Unter „Manipulation“ versteht das IFA das Außerkraftsetzen und Unwirksammachen von Schutzeinrichtungen. Beispielsweise werden Schutztürschalter überbrückt, Maschinenverkleidungen demontiert oder Schutzzäune entfernt. Ziel ist in der Regel, das Ausführen bestimmter Arbeitsaufgaben zu erleichtern oder zu beschleunigen.

Das Umgehen von Schutzeinrichtungen, so das IFA, sei in vielen Betrieben an der Tagesordnung. Und es führt immer wieder zu schweren, oft tödlichen Unfällen. Je größer der Vorteil ist, der sich aus der Manipulation für die Bedienung der Maschine ergibt, desto eher wird die Schutzeinrichtung umgangen.

Herstellende und betreibende Unternehmen sind verpflichtet, sichere Maschinen zur Verfügung zu stellen. Daher ist es für sie von besonderer Bedeutung, den Manipulationsanreiz gering zu halten.

Für die Bewertung solcher Anreize hat das IFA ein genormtes Verfahren entwickelt (DIN EN ISO 14119), das als App zur Verfügung gestellt wird. Lesen Sie hier mehr dazu.

Zur Umfrage gelangen Sie über diesen Link. Es werden 16 Fragen gestellt, die Bearbeitungszeit beträgt ca. 5 Minuten.


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