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REACH-Chemikalienrecht: Das ändert sich 2020

Ist Ihr Unternehmen vorbereitet? Ab 2020 gelten weitere Beschränkungen, die sich aus der Europäischen Chemikalien-Verordnung REACH ergeben.

So ist ab heute, dem 2. Januar 2020, die Verwendung von BPA (Bisphenol A) für die Beschichtung von Thermopapieren (Kassenbon-, Faxpapier-Rollen usw.) verboten.

Ab dem 31. Januar dürfen EU-weit die Substanzen D4 (Octamethylcyclotetrasiloxan) und D5 (Decamethylcyclopentasiloxan) in abwaschbarer Kosmetik nicht mehr verwendet werden. Sie gelten als kaum abbaubar und „bioakkumulierbar“, d.h. sie reichern sich im Gewebe an.

Ab dem 9. Mai ist NMP (N-Methyl-2-pyrrolidon), ein Lösungsmittel für organische Synthesen, nur noch eingeschränkt verwendbar.

Ab dem 1. November gelten für 33 krebserregende, erbgutverändernde und fortpflanzungsgefährdende Chemikalien in Textilien und Schuhen strengere Beschränkungen.

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) verweist in diesem Zusammenhang auf den Anhang XVII der REACH-Verordnung. In dieser ECHA-Liste sind alle Substanzen aufgeführt, für die nach Anhang XVII Beschränkungen gelten. Unter „Conditions“ kann für jede Verbindung oder Stoffgruppe nachgelesen werden, was in welchem Umfang erlaubt oder nicht zugelassen ist.

Wenn Sie von diesen Einschränkungen betroffen sind, stellen Sie sicher, dass Sie die neuen Bedingungen verstehen - einschließlich möglicher Ausnahmen.


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