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Nanomaterialien in der Autowerkstatt

Virtueller 360°-Rundgang - Testen Sie Ihr Wissen!

„Nanomaterialien“, das sind kleinste Teilchen, die über Lunge und Haut in den Körper gelangen können. Von einigen ist bekannt, dass sie der Gesundheit schaden. Doch wissen Sie, wo an Ihrem Arbeitsplatz Sie einer Belastung durch Nanomaterialien ausgesetzt sind?

Die Beobachtungsstelle der Europäischen Union für Nanomaterialien (EUON) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) lädt zum virtuellen Rundgang durch eine Autowerkstatt ein. Über die Pfeil-Tasten gewinnen Sie einen 360°-Rundumblick. Überall, wo Sie einen weißen Kringel sehen, gibt es etwas zu beachten. Erkennen Sie von sich aus die Gefahren?

Ein Klick auf jeden Kringel klärt darüber auf,

  • welche Arbeitsstoffe Nanomaterialien enthalten,
  • welche Arbeitsschritte Nanopartikel freisetzen,
  • welche Gefahren bestehen,
  • welche Schutzvorkehrungen getroffen werden sollten,
  • welche Schutzausrüstung zu tragen ist und
  • welche Regeln und Vorschriften gelten.

Nanostoffe sind in Versiegelungs- und Beschichtungssystemen für Lacke, Scheiben und Spiegel enthalten. Sie verstärken Kunststoff, sorgen für Kratzfestigkeit und Brillanz. Carbon Black bzw. Industrieruß in Reifen optimiert den Rollwiderstand und verringert den Verschleiß. Bei der mechanischen Bearbeitung von Metall oder der Druckluft-Reinigung von Bremsbelägen entstehen zudem ultrafeine Partikel, deren Größe ebenfalls im Nanobereich liegt.

Testen Sie anhand von zehn Fragen, die unter dem Werkstatt-Rundgang gestellt werden, ob Sie grundsätzlich über den geregelten Umgang mit Nanomaterialien informiert sind.

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