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Einwanderung gegen Fachkräftemangel

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz erleichtert ab 1. März die Beschäftigung von Nicht-EU-Bürgern

Der Fachkräftemangel wird ein immer größeres Wirtschaftshemmnis für deutsche Unternehmen. 80 Prozent aller offenen Stellen sind in so genannten Engpassberufen ausgeschrieben und kaum noch zu besetzen. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) soll ab dem 1. März 2020 Erleichterung bringen.
Die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) bietet in ihrem Fachportal für Arbeitgeber am 13. Und 17. Februar drei kostenlose Online-Seminare  an,  in denen Sie erfahren können,

  • warum das FEG benötigt wird und für wen es gilt,
  • was sich dadurch bei der Erwerbsmigration und Zuwanderung ändert,
  • wie Sie die Fachkräftemigration aus dem Ausland unterstützen können,
  • welche sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen gelten und
  • wie Sie die AOK unterstützt bzw. wo Sie weitere Hilfestellungen erhalten.

Das Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ stellt in einer Kurzübersicht dar, welche Vorteile das FEG Arbeitgebern bringen wird:

  • Die „Positivliste“ für berufliche Abschlüsse fällt weg.
  • Sonderfall IT-Spezialisten: Hier ist die Berufsanerkennung nicht notwendig.
  • Die Vorrangprüfung fällt (weitgehend) weg.
  • Die Einreise zur Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche wird für beruflich Qualifizierte möglich.
  • Die Einreise für die Anerkennung des Abschlusses und Qualifizierungsmaßnahmen wird möglich.
  • Die Verfahren sollen verbessert werden (Zentrale Ausländerbehörde, beschleunigtes Fachkräfteverfahren, Verbesserung der Verwaltungsverfahren und zwischenbehördlicher Zusammenarbeit, gezielte Werbemaßnahmen und verstärktes Sprachförderangebot).

 

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