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KI-Observatorium hat seine Arbeit aufgenommen

„Künstliche Intelligenz“ im Blick – Möglichkeiten, Folgen, Regelungsbedarf

Die Denkfabrik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hat im März ein „KI-Observatorium“ eingerichtet. Beobachtet werden soll, wie sich der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Arbeitsprozessen entwickelt. Wie lässt sich sicherstellen, dass diese Technologien im Interesse des Gemeinwohls eingesetzt werden? Welche Leitlinien sind nötig, um KI-Prozesse sicher und transparent zu gestalten?

Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft. Das BMAS will die Auswirkungen von KI auf Arbeit, Gesundheit und Gesellschaft im Auge behalten.

Auf diesen fünf Feldern forscht das Observatorium:

  • Entwicklungs-Voraussicht und Technikfolgenabschätzung: Was macht KI mit der Arbeit, den Erwerbstätigen und der Gesellschaft?
  • KI in der Arbeits- und Sozialverwaltung: Nach welchen Kriterien wählen wir KI-Anwendungen aus und setzen sie ein?
  • Ordnungsrahmen für KI und soziale Technikgestaltung: Nach welchen Regeln gestalten wir die Schnittstelle Mensch-KI?
  • Aufbau internationaler und europäischer Strukturen: Welche überstaatlichen Regeln und Institutionen brauchen wir für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI?
  • Gesellschaftlicher Dialog und Vernetzung: Wie machen wir KI für die ganze Gesellschaft nutzbar?  

Das KI-Observatorium sucht den Dialog mit Experten aller Entwicklungs- und Anwendungsbereiche Künstlicher Intelligenz sowie mit der breiten Gesellschaft. An der Schnittstelle zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft will das Observatorium als Wissensträger und Impulsgeber fungieren. Es hat die Aufgabe, Effekte von KI in der Arbeitswelt frühzeitig zu erkennen und Handlungsbedarfe aufzuzeigen.


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