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Betriebliche Pandemie-Planung

Organisatorische Schutzmaßnahmen, Hilfen, Vorbereitung für die Zeit danach

Das Corona-Virus hat das gesellschaftliche Leben in weiten Teilen lahm gelegt. Welche Folgen das für die Wirtschaft haben wird, lässt sich noch kaum absehen. Firmen aber werden eine Schlüsselrolle spielen beim Schutz der Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeiter wie auch bei der Schadensbegrenzung für Wirtschaft und Gesellschaft. Gemeinsam mit dem Verband der Betriebs- und Werksärzte (VDBW) und dem VDSI - Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V. hat daher die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) die Broschüre „10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung“ veröffentlicht.

Knapp und übersichtlich informieren die drei Verbände darin über organisatorische Schutzmaßnahmen, die getroffen werden können, um Unternehmen beim Umgang mit einer Pandemie zu unterstützen. Wer ausführlichere Informationen braucht, greift besser zum Handbuch betriebliche Pandemieplanung, das das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe herausgegeben hat. Auf 179 Seiten wird darin beschrieben, welche Maßnahmen vor, während und nach einer Pandemie zu treffen sind. Mit Hilfe ausführlicher Checklisten lässt sich ein eigener Pandemie-Plan erstellen, der u.a. die Themen Kommunikation, Aufrechterhaltung des Minimalbetriebs, Hygiene, medizinische Maßnahmen und Rückkehr zur Normalität umfasst.

Betriebe, die aufgrund der aktuellen Pandemie bereits in Schwierigkeiten geraten sind, können sich auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie über wirtschaftliche Sofortmaßnahmen und staatliche Förderungen informieren.

Um die Pandemie-Planung zu erleichtern, stellt der VDBW eine Checkliste zur Verfügung. Sie zeigt wichtige Handlungsfelder auf, die zu berücksichtigen sind.

Damit sich als Ersatz für das Händeschütteln neue Begrüßungsformeln entwickeln, kann das hier abgebildete Plakat bei der DGUV kostenlos heruntergeladen und als Aushang verwendet werden.