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Atemschutz – FAQ-Antworten zum Schnelltest

Wie unterscheiden sich Mund-Nase-Schutz und Atemschutz? Wann muss Atemschutz geprüft werden?

Die Corona-Pandemie hat zu einem akuten Mangel an europäisch zugelassenen Atemschutzmasken geführt. Daher besteht seit kurzem die Möglichkeit, die Eignung solcher Masken zum Schutz vor Sars-CoV-2 in einem Schnelltest zu überprüfen.

Bei Importeuren und Herstellern stößt dieser Schnelltest bereits auf großes Interesse. Aber welche Produkte kommen überhaupt für diesen Test infrage? Wie hoch ist der zeitliche Aufwand dafür, und mit welchen Kosten muss man rechnen?

Das Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat die Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) in einem Dokument zusammengestellt, das Sie im pdf-Format kostenlos herunterladen können.

„Neben den Grundlagen und Inhalten der Prüfung ist es vor allem wichtig den interessierten Firmen zu erklären, wer unter welchen Voraussetzungen überhaupt Atemschutz prüfen lassen sollte“, sagt Dr. Peter Paszkiewicz, Leiter der Prüf- und Zertifizierungsstelle des IFA. Und nicht zuletzt sei es wichtig zu erläutern, dass die so getesteten Produkte keine reguläre persönliche Schutzausrüstung nach der europäischen PSA-Verordnung seien und der Test seine Gültigkeit nach Ablauf von zwölf Monaten verlöre.

Apropos „Atemschutz“: Oft werden jetzt Mund-Nase-Schutz (auch als „OP-Maske“ bekannt) und Atemmaske in einem ungefilterten Atemzug genannt. Um die Einordnung zu erleichtern, hat das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) eine Übersichtsgrafik erstellt, die die Unterschiede einfach erklärt. Auch die steht zum kostenlosen Download bereit.