Publikation (Broschüre)

Download 'Lärmprävention in Kitas'

Krank machenden Lärm mindern

Kinder rufen, spielen, lachen, schreien, rennen, Spielgeräte machen eine Menge Krach, Türen werden geknallt, Stühle gerückt, im Hintergrund rauscht die Lüftungsanlage – Lärmquellen in Kindertagesstätten gibt es viele. Zwar sind Erzieher in Kitas in der Regel nicht von Lärm betroffen, der das Gehör schädigt. Doch der Lärmpegel in einer Kindertageseinrichtung ist oft so hoch , dass er trotzdem wirkt, und zwar vegetativ und hormonell. Stresshormone werden vermehrt ausgeschüttet, Pulsfrequenz und Blutdruck steigen. Auch die Stimmbänder von Erziehern sind oft überstrapaziert – mit Flüstern kommen sie nicht weit. Oft müssen sie laut sprechen, manchmal sogar schreien. Und auch auf die Kinder und ihre Lernmöglichkeiten wirkt sich Lärm aus. Nur wer Sprache versteht, kann sie auch lernen. Kinder sind außerdem weniger als Erwachsene in der Lage, irrelevante Geräusche einfach „auszublenden“ und sich weiter auf ihr Tun zu konzentrieren.

Wie genau sich der Störschallpegel in Kindertageseinrichtungen auswirkt, welchen Wert er nicht überschreiten sollte, wodurch er entsteht und was man dagegen unternehmen sollte, erklärt die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen (UK NRW) in der überarbeiteten Broschüre „Lärmprävention in Kindertageseinrichtungen“. Neben den grundlegenden Lärm-Infos finden Sie rechtliche Grundlagen, Internetadressen und Ansprechpartner.

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