Publikation (Broschüre)

Nationaler Asbestdialog: Das sind die Ergebnisse!

Download mit Erkenntnissen und Schutzmaßnahmen

Im Mai 2017 startete der nationale Asbestdialog – jetzt gibt es die Ergebnisse. Natürlich ist die Arbeit für den sicheren Umgang mit Asbest damit noch lange nicht erledigt. Im Gegenteil: Es haben sich einige Maßnahmen ergeben, die unter anderem Beschäftigte besser vor dem krebserzeugenden Material schützen sollen.

Besonders beim Bauen im Bestand ist Asbest immer noch ein Riesen-Thema. Millionen Tonnen von Asbest sind nach wie vor verbaut. Immer noch kommen zigtausend Bauarbeiter damit in Kontakt. Und immer noch ist Asbest ein gefährliches Material, bei dem eine einzige Faser Krebs auslösen kann. Natürlich war gerade der Arbeitsschutz eins der zentralen Themen beim Asbestdialog.

So soll zum Beispiel die TRGS 519 "Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten" aktualisiert werden: Der Begriff Instandhaltung und damit die erlaubten Arbeiten sollen genauer definiert werden. Der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) soll außerdem eine neue Technische Regel erstellen bzw. die TRGS 519 ergänzen und darin erforderliche Schutzmaßnahmen konkretisieren. Ein Grenzwert zur Asbestfreiheit soll bestimmt werden. Ansonsten stehen Information, Sensibilisierung und Aufklärung im Vordergrund: Eine Informationsplattform für Eigentümer, Beschäftigte, ausführende Betriebe und Architekten sowie Planer ist vorgesehen.

Alle Ergebnisse und Maßnahmen, die die Teilnehmer (Arbeitgeber- und Bauherren-Verbände, Wohneigentümer, Architekten, Ingenieure, Gewerkschaften, Ministerien, Berufsgenossenschaften, Umweltschutzverbände, SiGeKo-Verbände und andere Interessengruppen) im Asbestdialog erarbeitet haben und die jetzt umgesetzt werden sollen, finden Sie im Download.

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