Publikation (Broschüre)

DGUV-Regel zur Benutzung von PSAgA neu gefasst

Version von 2011 abgelöst - EU-Verordnung von 2016 jetzt berücksichtigt

Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz (PSAgA) schützen vor tödlichen Risiken, wenn alle technischen und organisatorischen Schutzmöglichkeiten sonst ausgeschöpft wurden. Mit der Neufassung ihrer Regel 112-198 „Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz“ will die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Arbeitsschutz-Akteure darin unterstützen, passende PSAgA auszuwählen und sie korrekt zu benutzen.

Die Neufassung dieser DGUV-Regel löst ihren Vorgänger vom März 2011 ab. Darin war die EU-Verordnung 2016/425 des europäischen Parlaments und des Rates vom  9. März 2016 über persönliche Schutzausrüstungen noch nicht berücksichtigt. Die aktuelle Fassung ist bereits jetzt zum kostenlosen Download erhältlich und soll demnächst auch als Printversion bestellbar sein.

Die 68-seitige Broschüre informiert ausführlich über verschiedene Typen von Haltegurten, Rückhalte- und Auffangsystemen, erläutert anschaulich die unterschiedlichen Einsatzzwecke und die Faktoren, die bei der Auswahl des richtigen Systems eine Rolle spielen.

Auch der Unterweisung und der Wartung der Schutzsysteme wird ein Kapitel gewidmet.

Muster für eine EU-Konformitätserklärung, eine Betriebsanweisung für Auffangsysteme und eine Dokumentation zur PSA finden sich im Anhang, dazu ein Literaturverzeichnis sowie eine Liste der relevanten Gesetze und Verordnungen, Vorschriften und Regeln.


Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies in Ihrem Browser platziert werden.  [mehr erfahren] OK, verstanden