Publikation (Broschüre)

Nutzen von Prävention in "Steckbriefen"

Iga-Report 40 nimmt Wirsamkeit von BGF-Maßnahmen in den Fokus

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und Prävention lohnen sich. Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) hatte in ihrem Report 28 von 2015 schon einen durchschnittlichen Return-of-Investment (ROI) von 2,7 für die BGF ermittelt.

Im aktuellen Iga-Report 40 geht es wieder um „Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention“, jetzt mit neuen Daten aus Studien bis 2018. Für diesen Bericht kooperierte die Iga außerdem erstmalig mit Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung. Auch die Deutsche Rentenversicherung Bund wirkte mit. So konnte man eine deutlich höhere Zahl von Studien auswerten und differenziertere Erkenntnisse gewinnen. Dem Wirksamkeits-Nachweis einzelner Maßnahmen und dem nachvollziehbaren Zusammenhang zwischen Investition und Nutzen (Evidenz) wurde ganz besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Folgende Bereiche wurden ausgewertet:

  • Wirksamkeit allgemein, bei bestimmten Zielgruppen, von spezifischen Konzepten
  • Sitzverhalten
  • Körperliche Aktivität
  • Gesunde Ernährung
  • Nikotin- und Tabakkonsum
  • Alkohol- und Substanzstörungen
  • Gewichtskontrolle
  • Stress und psychische Störungen
  • Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE)
  • Arbeitsunfälle und Verletzungen
  • Ökonomischer Nutzen
  • Arbeitsfähigkeit und Produktivität
  • Erfolgsfaktoren und Prozessvariablen
  • Sonstiges/spezifische Fragestellungen: Kopfschmerzen, Engagement und Einsatzbereitschaft, Fehlzeiten etc.

Die Kategorie „Wirksamkeit allgemein“ bildet als Sammelkategorie Studien ab, die

a) die Wirksamkeit arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention allgemein für bestimmte Zielgruppen beurteilen (z.B. Beschäftigte im Gesundheitswesen oder ältere Beschäftigte),

b) mehrere Formen von Interventionen und/oder aber mehrere Zielgrößen adressieren (z.B. Förderung lebensstilbezogener Verhaltensweisen wie Ernährung und Bewegung) oder

c) die Wirksamkeit spezieller Formen von Interventionen untersuchen (z.B. integrierte Ansätze, die betriebliche Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz vereinen oder Konzepte für die Gestaltung der sozialen Arbeitsumgebung).

Jedem Bereich ist im Iga-Report 40 ein „Steckbrief“ gewidmet.

Der beantwortet folgende Fragen:

  • Was genau wurde untersucht?
  • Wer wird erreicht?
  • Welche Maßnahmen sind wirksam, welche fraglich?
  • Lassen sich Studien-Maßnahmen in den beruflichen Kontext übernehmen?
  • Was ist wichtig bei ihrer Umsetzung?
  • Sind die Wirkungen nachhaltig?

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind: Der ganze Iga-Report steht kostenlos als Download zur Verfügung.

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