Publikation (Broschüre)

"Kein Stress mit dem Stress"

Handlungshilfe für Betriebs- und Personalräte neu aufgelegt

Die Zahlen für psychische Erkrankungen bewegen sich seit Jahren auf hohem Niveau. Das zeigt sich auch am Arbeitsplatz. Im Rahmen des Projekts „psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ (psyGA) der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) wurde jetzt die Broschüre „Kein Stress mit dem Stress!“ neu überarbeitet und herausgegeben. Sie soll Betriebs- und Personalräten als Handlungshilfe dienen.

Arbeit darf nicht krank machen, - weder körperlich, noch psychisch. Dafür haben Arbeitgeber zu sorgen. Besonders kritisch wird es, wenn Veränderungsprozesse anstehen und umgesetzt werden müssen. Gewählten Betriebs- und Personalräten kommt dann als Vertrauenspersonen eine wichtige Rolle zu. Die psyGA-Handlungshilfe unterstützt sie dabei.

Die jetzt aktualisierte und erweiterte Neuauflage (Erstauflage 2015) enthält, wie bisher, grundlegende Informationen zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz. Rechtliche Optionen, Checklisten und Verweise auf weiterführende Hilfen erleichtern die Einarbeitung in das komplexe Thema. Neu sind fünf Beispiele von Unternehmen bzw. Organisationen, die erfolgreich beteiligungsorientierte Veränderungsprozesse durchgeführt haben. Die Ausgangslage, das Vorgehen, die eingesetzten Instrumente, die Rolle der Mitarbeitervertretung, der Zeitaufwand und das Ergebnis werden geschildert.

Die Beispiele entstanden im Rahmen des durch die INQA geförderten Forschungsprojekts „Psychosoziale Belastungen in Change-Management-Prozessen – Problemlösungen interdisziplinärer Verbundstrukturen für die betriebliche Praxis“(kurz: „Das Change-Projekt“) unter Leitung des Dortmunder Forschungsbüros für Arbeit, Prävention und Politik (DoFAPP). Das Projekt hat gezeigt, dass die Beteiligung der Beschäftigten an der Planung und Gestaltung von Veränderungsprozessen maßgeblichen Einfluss auf ihre (psychische) Gesundheit sowie den Erfolg der geplanten Maßnahmen hat.

Die anschaulich dargestellten Instrumente können als Vorlage für eigene Maßnahmen zur Stärkung der betrieblichen Gesundheit genutzt werden.

Dazu gehören:

  • Vorausschauende Gefährdungsbeurteilung
  • Gesundheitszirkel
  • Menschengerechte Arbeitsgestaltung
  • Teilautonome Arbeitsgruppen
  • Lernstätten
  • Netzwerkprojekte
  • Betriebliche Dialogforen
  • Change-Lab


Die Handlungshilfe „Kein Stress mit dem Stress“ können Sie versandkostenfrei bestellen oder hier als PDF herunterladen.

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