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Traditionsbetrieb Bardusch setzt als Dienstleister Maßstäbe in der Branche

Seit über 140 Jahren geht das Ettlinger Familienunternehmen erfolgreich mit der Zeit und bleibt dabei seinen Wurzeln treu

Mehr als 60 Tonnen Wäsche werden pro Tag im Stammhaus von Bardusch vom Schmutz befreit. Doch nicht nur am Hauptsitz des Textil-Dienstleisters im badischen Ettlingen laufen die Waschmaschinen rund. Weltweit verarbeitet die bardusch-Gruppe täglich insgesamt rund 420 Tonnen Wäsche. Schon sehr lange ist Bardusch ein Synonym für saubere Wäsche – zunächst in Ettlingen am Rande des Schwarzwaldes.

Hier fing 1871 alles mit ein paar Wäschetrommeln an. Caroline Bardusch, die Ur-Urgroßmutter der heutigen Inhaberfamilie, wusch Uniformen für angehende Offiziere. Bald ließen auch Privatleute, Gaststätten und Hotels bei ihr Kleider, Bettlaken oder Tischdecken pflegen. Aus den Anfängen einer kleinen Wäscherei hat sich Bardusch inzwischen zu einem internationalen Hightech-Unternehmen entwickelt, für das das Wäschewaschen nur noch einen geringen Teil der heutigen Dienstleistungen ausmacht.

Bardusch hat früh mit Weitblick auf den Siegeszug der Waschmaschine in den Privathaushalten reagiert. Damals begann die Konzentration auf die Pflege und Vermietung von Berufskleidung und Wäsche für Betriebe. 1955 wurde Mercedes-Benz der erste große Industriekunde. Viele namhafte Firmen vom Handwerksbetrieb bis zum Großkonzern mieten heute bei Bardusch ihre Arbeits- und Schutzbekleidung, Service inbegriffen. Auch die Wäsche diverser Krankenhäuser und Hotels erhalten bei bardusch ihre Sauberkeit und Hygiene zurück.

Ständige Innovationen sorgen dafür, die steigenden Anforderungen der Kunden möglichst umfassend abzudecken. So bietet Bardusch im Medizinbereich z. B. wiederverwertbare sterile OP-Tücher an. Zudem wird der hochsensible Reinraum-Service ausgebaut.

Oberstes Gebot bei allen Aktivitäten ist der perfekte Rundum-Service. Bardusch hat einen vollendeten Kreislauf für seine Mietangebote geschaffen. Vor der Erstauslieferung von Berufskleidung erfolgt grundsätzlich eine Größenanprobe. Die Daten des Trägers werden dokumentiert. Die wahre Meisterleistung von Bardusch zeigt sich in der Logistik, sprich in der Fähigkeit, alle Abläufe so im Griff zu haben, dass auch jede gewaschene Socke wieder an den Arbeitsplatz des Mitarbeiters kommt, der sie in den Wäschekorb geworfen hat. Ein ausgetüfteltes Barcode-System sorgt dafür. Vom Einkauf über die Verwaltung bis zur Pflege aller Artikel arbeiten Experten von Bardusch eng mit den Kunden zusammen. Ergänzt wird das Angebot durch Arbeitsschutzartikel wie z. B. Helme und Schutzbrillen.

In Deutschland gibt es über 20 Standorte. International stehen die Zeichen ebenfalls auf Expansion. Aktuell ist Bardusch auch in der Schweiz, Brasilien, Frankreich, Ungarn, Spanien und Polen aktiv. Mit seinen insgesamt 3.600 Mitarbeitern (davon 2.000 in Deutschland) erzielte der Dienstleister 2014 einen Umsatz von knapp 290 Millionen Euro.

Bei allen Veränderungen ist Bardusch seinen Wurzeln treu geblieben. Das managergeführte Unternehmen bleibt weiter im Familienbesitz. Die fünfte Generation Carl-Matthias Bardusch und Christina Ritzer ist im Aufsichtsrat tätig.

Nie stand der Standort Ettlingen in Frage. Mit fast 700 Mitarbeitern ist der Firmensitz in Ettlingen der größte Betrieb. Inzwischen arbeiten Mitarbeiter der zweiten und dritten Generation im Ettlinger Unternehmen. Zur Unternehmensphilosophie gehören eine enge Verbundenheit mit den Mitarbeitern und ein achtsamer Umgang mit der Umwelt. Dies bezeugen zahlreiche Auszeichnungen, darunter der „Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg“ sowie das Sozialtestat „Der soziale Betrieb“.

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