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Geruchsneutralisierung in Unternehmen

So wird die Immobilie nach einem Wasserschaden wieder nutzbar

Nach dem Beheben eines Wasserschadens müssen die Folgen des Wassers beseitigt werden. Zu denen gehören bei nahezu jedem Wasserschaden unangenehme oder gar unerträgliche Gerüche. Verursacht werden sie einerseits durch das ausgetretene Schmutz- oder Abwasser und andererseits durch dessen Verbindung mit Raummaterialien wie Bodenestrich und Wandfarbe. Bestenfalls riecht der ganze Raum moderig-feucht, schlimmstenfalls ist die Geruchsbeeinträchtigung so unerträglich, dass der Raum bis auf Weiteres unbenutzbar ist. Die verschiedenen Geruchsmoleküle dringen in hoher Menge und Dichte in die Bausubstanz sowie in jegliche Strukturen des Mobiliars ein. Dort setzen sie sich fest und verursachen einen individuellen, in jedem Fall zu beseitigenden Geruch.


Geruch überdecken hilft temporär, aber nicht dauerhaft

Als Hausmittel oder auch herkömmliches Reinigungsverfahren gilt das Ausbringen, also Verbreiten von Duftstoffen. Damit lässt sich der Geruch eines Wasserschadens zwar neutralisieren, jedoch nicht nachhaltig entfernen. Bei nahezu jeder Änderung von Temperatur oder von Luftdruck in dem „verseuchten“ Raum kehren die Geruchsmoleküle zurück in die Raumluft. Dort sind sie wieder riechbar, sodass sich im Endeffekt nichts geändert hat. Oftmals sind nur einige wenige Moleküle für eine unangenehme, strenge Geruchsbelästigung ausreichend genug. Erfolgreich ist nur das Zerstören der Geruchsmoleküle; und zwar so, dass deren Neubildung und in der Folge davon die Geruchsbelästigung nachhaltig verhindert werden. Jetzt muss der Fachmann ran und sich mit bestimmten Methoden um eine Geruchsneutralisation kümmern. Diese Dienstleistung bietet beispielsweise auch der Michael Grübel Trocknungsfachbetrieb aus OWL an. Hier bieten sich zur professionellen Geruchsbeseitigung zwei Möglichkeiten an.


Oxidation mit der Plasmafeldionisation

Das dazu verwendete Gerät ist ein Plasmafeldionisator. "Darin wird die durch das Gerät hindurch strömende Luft ionisiert. Die Ionisation ist ein Vorgang, bei dem aus dem Atom oder dem Molekül ein oder mehrere Elektronen entfernt werden. Zurück bleiben Molekül oder Atom als positiv geladenes Ion. Im Gerät selbst bildet sich ein stark oxidativer Singulett-Sauerstoff". Vereinfacht ausgedrückt: Die unerwünschten Geruchsmoleküle werden in dem Gerät durch die darin stattfindende Oxidation neutralisiert. Mit dem Plasmafeldionisator lassen sich alle nur erdenklichen Fremdgerüche beseitigen; bis hin zu Abfall-, zu Küchen- oder zu Nikotingerüchen jeglicher Art. Dieses Verfahren gilt als schonend und umweltfreundlich, weil nur geringe Mengen Ozon produziert werden.


Ozonverfahren mit unterschiedlichen Ozongeräten

Ozon-Geräte sind eine alternative Variante für die Geruchsbeseitigung. "Sie erzeugen aus dem in der Raumluft enthaltenen Sauerstoff durch eine Entladungsreaktion Ozon, kurz O³. Das Molekül Ozon besteht aus drei Sauerstoffatomen, daher die Kurzfassung O³. Im Unterschied zum Singulett-Sauerstoff, der an und für sich nur im Gerät selbst vorhanden ist, wird mit dem Airozon-Gerät in der gesamten Raumluft eine hohe Ozonkonzentration hergestellt." Ozon selbst ist als gesundheitsbeeinträchtigend bis hin zu gesundheitsschädlich bekannt; es sollte ausschließlich vom Fachmann verwendet werden. Sämtliche Gerüche werden durch die Oxidation der Luft neutralisiert. Da die Konzentration beim Ozonisieren recht hoch ist, wirkt diese Methode wesentlich schneller. Selbst strengste Gerüche lassen sich mit dem Ozonverfahren problemlos beseitigen.

Welche der beiden Methoden im Einzelfall angebracht, notwendig oder ausreichend ist, entscheidet der nach ISO/IEC 17024 zertifizierte Fachmann. Weitere Möglichkeiten zur Geruchsbeseitigung sind das Chlor-, das Sprüh- sowie das biologische Verfahren.


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