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Absaugtechnik von SPÄNEX: Effektiv absaugen und Stromkosten sparen

Möbelbau-Betrieb erntet die Früchte seiner neuen Absauganlage

Wo gehobelt wird, fallen Späne: Wortwörtlich gilt dieses Sprichwort für die Firma Vetter Möbelbau in Dessau. 20 fest angestellte Mitarbeiter und 4 Lehrlinge fertigen hier Möbel an und montieren Inneneinrichtungen und Küchen. Vor zwei Jahren hat das Unternehmen in eine neue Produktionshalle inklusive einer Absauganlage von SPÄNEX investiert. Die Früchte dieser Investition – effektivere Absaugung bei weniger Stromverbrauch – erntet das Unternehmen jetzt.

Auch die erste Absauganlage im Hause Vetter Anfang der 90er-Jahre durfte SPÄNEX liefern und 2004 um einen Großentstauber zur Absaugung der CNC-Maschine erweitern. Und weil der Arbeitsschutz und die Gesundheit der Mitarbeiter durch professionelle Luftreinhaltung am Arbeitsplatz bei Vetter Möbelbau an erster Stelle stehen, griff das Unternehmen auch bei der Neuanschaffung auf SPÄNEX zurück.

Die Anforderungen an die neue Absauganlage waren:

  • 12 anzuschließende Maschinen
  • 26.200 m³/h max. Luftmenge bei der Absaugung aller Bearbeitungsmaschinen
  • ca. 65 % Gleichzeitigkeitsfaktor
  • 17.000 m³/h max. Absaugluftmenge inkl. Reservekapazität
  • diskontinuierliche Betriebsweise
  • 100 % Luftrückführung
  • Container zur Späneentsorgung
  • gebäudenahe Aufstellung der Filteranlage
  • leiser Betrieb
  • bestmögliche Energieeffizienz

Einer intensiven Planungsphase in enger Abstimmung mit dem Inhaber folgte die Präsentation einer energetisch überzeugenden Lösung. Die Firmen Hopert & Klinzmann in Haldensleben und SPÄNEX erhielten den Auftrag, die neue zentrale Absaugeinrichtung zu fertigen und zu montieren.


Das ist die neue SPÄNEX-Absauganlage im Hause Vetter

Das Filtergerät kann gebäudenah aufgestellt werden, weil das Filtergehäuse der Feuerwiderstandsklasse EW 90 genügt. Die Kompaktfilteranlage ist zudem mit einem drehzahlgeregelten Absaugventilator ausgestattet, der aus 4 Modulen besteht. Da diese im Werk vormontiert werden und auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt und verschraubt werden müssen, ist die Montagezeit sehr kurz.

Modul 1: Schallisolierte Ventilatorzelle mit eingebautem, drehzahlgeregeltem Radialventilator.

  • Der Ventilator hat im Auslegungspunkt einen Wirkungsgrad von 81 %, sodass bei dem maximalen Absaugvolumenstrom und der erforderlichen Pressung nur eine Motorleistung von 22 kW erforderlich ist. Die mit Schallschutzmatten gedämmte Ventilatorzelle macht zusätzliche externe Schalldämpfer überflüssig: Die Anlage läuft leise.

Modul 2: Filterzelle mit vibrationsabgereinigten Filterschläuchen.

  • In den Arbeitspausen werden die Filterschläuche durch Vibration abgereinigt. Ein effektives und schonendes Verfahren, das lange Standzeiten für die Filterschläuche ermöglicht.
  • Die Luft kann dank des hohen Abscheidegrads des Filtermaterials zu 100 % in die Arbeitsräume zurückgeführt werden. Der Reststaubgehalt in der Rückluft ist < 0,1 mg/m³. Durch die 100%ige Luftrückführung wird wiederum ein beachtlicher Wärmerückgewinnungseffekt erzielt. 200 kW Heizleistung wären bei einem Ersatz des maximalen Absaugvolumenstroms von 17.000 m³/h durch Frischluft bei einer tiefsten Außentemperatur von -15 °C und einer Raumtemperatur von 20 °C (Auslegungszustand) nötig. Bei dem Einsatz einer Zuluftanlage mit Wärmerückgewinnung und einem Wärmerückgewinnungsgrad von 60 % wäre immer noch eine Wärmeleistung von 80 kW erforderlich.

Modul 3: Spänepufferbehälter mit automatisch gesteuerter Austragung und Zellenradschleuse.

  • Der Behälter des Filtergerätes, in dem das abgeschiedene Spänematerial aufgenommen wird, hat ein Volumen von 4 m³, das zur Pufferung des Materials genutzt wird. Dies führt dazu, dass die Austragung mit Zellenradschleuse und Förderschnecke nur sporadisch betrieben werden muss. Das Puffervolumen des Behälters ermöglicht einen problemlosen Containerwechsel.

Modul 4: Container mit Beschickungsschnecke.

  • Das Spänematerial wird aus dem Behälter über die Zellenradschleuse an eine Förderschnecke übergeben und in einen Container befördert. Spezielle Sicherheitstechnik überwacht die Funktion der Förderschnecke, deren Anordnung dafür sorgt, dass keine Kegelbildung entsteht und dass das Containervolumen fast vollständig ausgenutzt werden kann.

Das Absaugrohrleitungssystem besteht aus drei Gruppen: Zwei Maschinen werden einzeln abgesaugt, der Rest ist in einer Gruppe zusammengefasst. Das Einsparpotenzial der Drehzahlregelung kann damit in vollem Umfang genutzt werden.

Der Rückluftkanal hat eine Umschaltmöglichkeit auf Abluftbetrieb und Frischluftansaugung.

Die Elektroschaltung über einen Frequenzumformer mit Drehzahlregelung für den Absaugventilator gilt für die gesamte Anlage.


Moderne und intelligente Absaugtechnik, die sich rechnet

Entscheidend dafür, dass die neue SPÄNEX-Anlage effektiver absaugt und trotzdem Stromkosten spart, ist die Drehzahlregelung. Dadurch wird nur die Absaugleistung zur Verfügung gestellt, die angesichts der betriebenen Maschinen auch benötigt wird. Ein weiterer kleiner Einspareffekt ergibt sich durch den reinluftseitigen Einbau des Ventilators (Unterdrucktechnik) und den damit möglichen Einsatz spezieller Laufräder mit höheren Wirkungsgraden.

Nach einer nun etwa 2-jährigen Betriebszeit ergibt sich ein mittlerer Leistungsbedarf von ca. 12,4 kW. Im Durchschnitt werden also nur etwa 60 % der installierten Motorleistung von 22 kW benötigt. Neben der Senkung der Betriebskosten sind der leise Betrieb und die einfache und komfortable Späneentsorgung wichtige Pluspunkte, die die SPÄNEX-Anlage der Firma Vetter gebracht hat.

SPÄNEX steht Ihnen gern für eine passgenaue Sonderanfertigung für Ihren Betrieb zur Verfügung – für gesunde Luft am Arbeitsplatz.


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