Veranstaltung (Fortbildung)

Sicherheit und Arbeit - neuste Entwicklungen

Bergische Universität und ASER-Institut laden zum "Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium" ein

19.11.2019 - 04.02.2020 (Wuppertal)

 Die Bergische Universität Wuppertal lädt in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER) zum „Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium“ ein. Auch für externe Interessierte gibt es bei drei verschiedenen Veranstaltungen die Möglichkeit, mit fachlich ausgewiesenen Referentinnen aktuelle Themen zu diskutieren. Seit 2004 werden diese Kolloquien gegeben. Sie befassen sich mit den sich wandelnden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Sicherheit und Gesundheit sowie mit betrieblichen und überbetrieblichen Gestaltungskonzepten und -beispielen.

Um diese Themen geht es:

Dienstag, 19. November, 18 bis 20 Uhr: „Künstliche Intelligenz und das Arbeiten in der Blackbox – Arbeitsschutz vor neuen Herausforderungen?!“

Was ist eigentlich KI? In den Verlautbarungen rund um die so genannte künstliche Intelligenz und ihre Folgen für die Arbeitswelt und die Gesellschaft insgesamt gibt es eine bemerkenswerte Vielfalt von Beschreibungen und Vorstellungen. Oft seien diese einer Sci-Fi-Fantasie näher als dem realen Stand der technischen Entwicklung, wie die Veranstalter meinen.

Auf KI werden Hoffnungen gesetzt: Sie soll das Leben der Menschen erleichtern, die Wirtschaft ankurbeln und den „Wirtschaftsstandort Deutschland“ stabilisieren. In diesem Kolloquium in Wuppertal sollen unterstellte Eigenschaften und Wirkungen von KI kritisch hinterfragt werden. Als „Arbeitssystem Blackbox“ werden schließlich konkrete und bereits verbreitete Anwendungsfelder von KI vorgestellt mit ihren Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen.

Referent ist der Soziologe Dr. Michael Bretschneider-Hagemes. Dr. Keshav Chintamani, ehem. Human Spaceflight Program, Gründer von Tractonomy Robotics in Belgien, wird online zugeschaltet.

Die Veranstaltung ist öffentlich und findet im Institut ASER e.V. statt, Corneliusstraße 31 in Wuppertal. Um Anmeldung wird unter diesem Link gebeten. Die Anmelde-Möglichkeit wird jeweils eine Woche vor dem nächsten Termin freigeschaltet. Wer sich angemeldet hat und doch verhindert ist, möge sich bitte abmelden (rpieper@uni-wuppertal.de).  Eine Wegbeschreibung zum Institut finden Sie hier.

Am Dienstag, 14. Januar 2020, geht es von 18 bis 20 Uhr um das Thema „Beschäftigtenbefragung Nordrhein-Westfalen 2018 – Ergebnisse und Konsequenzen für die betriebliche Prävention“. Referenten sind Dr. Peter Kraus-Hoffmann und Dr. Christin Polzer-Baakes vom Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw).

Am Dienstag, 4. Februar 2020, geht es um das „Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM)“ und die Frage: „[Ist es] ein wirksames Instrument für die Prävention?“ Es referiert Dr. Eberhard Kiesche von der Arbeitnehmerorientierten Beratung (AoB) in Bremen. Auch dieses Kolloquium findet von 18 bis 20 Uhr statt.


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