Publikation (Leitfaden)

Verfahren zur Begründung für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen

BAuA macht Vorschlag für Begründungsschema

Das Gefährdungspotenzial ist ein Anlass, doch um zu entscheiden, ob es einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung bedarf, muss noch mehr beachtet werden. Schließlich kosten solche Untersuchungen Geld, können Risiken für die Beschäftigten beinhalten oder in Persönlichkeitsrechte eingreifen. Sie sollten also nur durchgeführt werden, wenn sie wirklich nötig sind. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat für die Entscheidungsfindung den Leitfaden "Verfahren zur wissenschaftlichen Begründung von Anlässen für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen" veröffentlicht.

Neben dem Gefährdungspotenzial der Tätigkeit sollen diagnostische und präventive Potenziale eine Rolle spielen. Im Leitfaden finden Sie ein Begründungsschema und die Festlegung auf unterschiedliche Verbindlichkeitsniveaus (Wunsch-, Angebots- und Pflichtuntersuchung). Für die Bewertung der Potenziale wiederum werden in der Broschüre Regeln vorgeschlagen.

Laden Sie sich die Publikation der BAuA herunter. Das Gerüst des darin vorgestellten Verfahrens könnte die Basis für das grundsätzliche Vorgehen bei der Begründung von Vorsorgeuntersuchungen nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)  sein.

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