Publikation (Leitfaden)

Leitlinie zu Nanomaterialien mit BAuA-Wissen

Kostenloser Arbeitsschutz-Download von der WHO

Wie können Sie Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz gewährleisten, wenn Beschäftigte am Arbeitsplatz mit hergestellten Nanomaterialien umgehen müssen? Dafür hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt die "WHO guidelines on protecting workers from potential risks of manufactured nanomaterials" veröffentlicht. Diese "Leitlinien zum Schutz der Beschäftigten vor möglichen Gefährdungen durch hergestellte Nanomaterialien" sind nur in englischer Sprache verfügbar, bieten aber viel nützliches Wissen. Zum Beispiel finden Sie darin Empfehlungen zur Gefährdungsbeurteilung und zu geeigneten Arbeitsschutzmaßnahmen beim Umgang mit hergestellten Nanomaterialien. Auch Expertenwissen von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) floss darin ein: Dr. Rolf Packroff, wissenschaftlicher Leiter des Fachbereichs "Gefahrstoffe und Biologische Arbeitsstoffe" der BAuA, hat an der Publikation, die Sie sich übrigens kostenlos herunterladen können, mitgewirkt. So flossen Erkenntnisse aus der Forschungsarbeit der BAuA und Schlussfolgerungen aus der technischen Regelsetzung im Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) ein. Unter anderem gehört dazu die Einteilung von Nanomaterialien in drei gefährdungsbezogene Gruppen und eine Differenzierung zwischen starren und nicht-starren Faserstäuben. Anhand dieser Unterscheidungen können Arbeitsschutz-Verantwortliche die notwendigen Schutzmaßnahmen differenziert festlegen. Die BAuA möchte außerdem "einer generellen Stigmatisierung von Nanomaterialien entgegenwirken".

Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies in Ihrem Browser platziert werden.  [mehr erfahren] OK, verstanden