Publikation (Loseblattwerk)

Arbeitsbedingungen bei Zeitverträgen - BAuA-Factsheet 12

Ergebnisse aus der BIBB-/BAuA-Erwerbstätigenbefragung

Beschäftigte in Zeitverträgen können nicht sicher genug für die Zukunft planen. Das ist wohl das, was die meisten denken, wenn sie das Wort "Zeitvertrag" hören. Doch bringt die Arbeit im Rahmen eines befristeten Arbeitsverhältnisses nur Nachteile? Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat die BIBB-/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 daraufhin untersucht – und Licht und Schatten gefunden. Die Erkenntnisse hat sie jetzt im Factsheet 12 "Zeitlich befristete Beschäftigung: Die Arbeitsbedingungen im Fokus" veröffentlicht.

Immerhin etwa jeder elfte Beschäftigte in Deutschland arbeitete 2013 mit einem zeitlich befristeten Arbeitsvertrag – mit dieser Quote ist Deutschland im europäischen Mittelfeld angesiedelt. Bei den Berufsanfängern (den 15- bis 29-Jährigen) ist es ein Viertel.

Die BAuA berichtet von erstaunlichen Entdeckungen: Das Faktenblatt beschreibt, dass befristet Beschäftigte in Vollzeit weniger Termin- und Leistungsdruck ausgesetzt sind als ihre Kollegen in Festanstellung. Der Nachteil folgt aber auf dem Fuße: Befristet Beschäftigte können seltener ihre Arbeit selbst einteilen und haben oft einen geringeren Einfluss auf die Arbeitsmenge. Grundsätzlich ist ein Zeitvertrag aber nicht gerade begehrt: Drei von vier befristet Beschäftigten in Vollzeit wünschen sich einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Befristete Vollzeitbeschäftigte gibt es am häufigsten im öffentlichen Dienst (14 %) und im Dienstleistungsbereich (11 %). Im industriellen Bereich (8 %) und im Handwerk (7 %) sind sie seltener zu finden.

Laden Sie sich das Factsheet für weitere Infos einfach über den Link herunter!

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