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Überarbeitung der PSA-Richtlinie ist Schwerpunktthema des aktuellen KAN-Briefs

Geplante PSA-Verordnung wirft ihre Schatten voraus

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wird funktioneller, komplexer, moderner und noch dazu intelligent. Klar, dass die fast 25 Jahre alte PSA-Richtlinie 89/686/EWG, die von etwa 350 Normen konkretisiert wird, einer Überarbeitung bedarf, und dass es zu ermitteln gilt, welche neuen Normen nötig sind. Im aktuellen Rundbrief der Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN), dem KAN-Brief 4-2013, finden Sie die aktuellsten Infos zur geplanten PSA-Verordnung. Einen Verordnungsentwurf legt die EU-Kommission demnächst vor.

Im KAN-Brief lesen Sie schon jetzt, was geplant ist. Unter anderem soll die Verordnung auf PSA für die private Verwendung gegen Feuchtigkeit, Wasser und Hitze erweitert werden. Kategorien werden offiziell definiert und die Kategorie III wird um einige Risiken erweitert, wodurch manche PSA anspruchsvollere Merkmale erfüllen muss. Die Gültigkeit von Baumusterprüfzertifikaten soll maximal 5 Jahre betragen ...

Bis die Änderungen greifen könnten, geht allerdings noch einige Zeit ins Land: Laut KAN-Brief dürfte die PSA-Verordnung frühestens Anfang 2016 verabschiedet werden, zwei Jahre nach Veröffentlichung wäre sie mit einem Jahr Übergangsfrist verbindlich anzuwenden.

Wie gefährlich ein Stillstand der Normung sein kann, lesen Sie im KAN-Brief am Beispiel des Schutzhandschuhs.

Des Weiteren geht es um Studienergebnisse zu Betätigungskräften an Landmaschinen (das Arbeitsschutz-Portal berichtete), die sichere Lagerung von Holzpellets und Schwierigkeiten bei der Überarbeitung der Norm zur Lasersicherheit.

Der Blick in den KAN-Brief 4-2013 lohnt sich für engagierte Arbeitsschützer auf jeden Fall!

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