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Sichere Geräte und Einrichtungen am Arbeitsplatz
Von Abgasen und Schutzgittern

Stopp und Not-Aus: Was braucht es noch für sichere Geräte und Maschinen? TANDEM-Piazza-Beitrag
Stopp und Not-Aus: Was braucht es noch für sichere Geräte und Maschinen? TANDEM-Piazza-Beitrag

Das Arbeitsschutzgesetz schreibt vor, dass Arbeitsstätten so einzurichten sind, dass von ihnen keine Sicherheits- und Gesundheitsgefährdungen für die Beschäftigten ausgehen. Dass Prävention aber nicht nur Erfüllung des Gesetzes ist, sondern sich auch betriebswirtschaftlich auszahlt, wurde schon eingehend untersucht. Nicht immer wissen aber Arbeitgeber, welche Maßnahmen zum Arbeitsschutz in ihrem Betrieb sinnvoll und notwendig wären. Aus der großen Bandbreite des Arbeitsschutzsortiments möchten wir Ihnen daher einige hilfreiche Produkte vorstellen, diesmal aus dem Bereich „Sichere Geräte und Einrichtungen am Arbeitsplatz“.


Schutzgitter und Rammschutz

Eine häufige Ursache für schwere Unfälle in Betrieben sind Abstürze aus ungesicherten Höhen. Um das zu vermeiden, sollten absturzgefährdete Stellen (Laderampen, Treppen, Plattformen, Schächte usw.) mit Schutzgeländern gesichert werden. Für fast jeden Bereich gibt es inzwischen passende Lösungen: gesicherte Arbeitskörbe, Arbeitsbühnen und Hubtische, Schleusengeländer sowie mit Geländern versehene Sicherheitsleitern oder Kesselwagenaufstiege.

Beim Einsatz gefährlicher Maschinen sind Schutzeinrichtungen wie z.B. Abstandsbarrieren und Not- Aus-Schalter dringend zu empfehlen oder auch vorgeschrieben. Auch einfache Lösungen, wie das horizontale Verspannen eines Sicherheitsnetzes, verhindern wirkungsvoll, dass Kleidungs- oder Körperteile von der Maschine erfasst werden.

Mit Anfahrschutz und Rammschutz beugen Sie Kollisionen von Betriebsfahrzeugen mit Personen, Lagereinrichtungen und Maschinen vor. Je nach der zu erwartenden Aufprallwucht gibt es verschieden starke Schutzbügel und Schutzpoller. Sichern Sie zudem gefährliche Ecken und Stoßkanten mit Schutzprofilen aus Spezialschaumstoffen.

Achten Sie darauf, dass das Schutzgitter, Schutzgeländer und Schutzprofile immer in einer markanten Warnfarbe lackiert sind. Bewährt haben sich die Kontrastfarben gelb-schwarz oder rot-weiß, die auch gemäß der Technischen Regeln für Arbeitsstätten vorgeschrieben sind. Alle Beschäftigten sollten wissen, was diese Warnmarkierung bedeutet!


Schutz vor Stolperfallen und Rutschunfällen

Stolper- und Rutschunfälle sind zwar selten tödlich, können aber dauerhafte Folgeschäden und damit langwierige Ausfallzeiten am Arbeitsplatz verursachen. Am Arbeitsplatz und auf betrieblichen Verkehrswegen sollten daher z.B. mit Schlauch- und Kabelbrücken Stolperfallen gesichert werden. Bodenroste aus Holz oder Metall bieten sichere Laufwege in Industrie und auf freiem Gelände und dienen gleichzeitig als Schmutzabsorber.

Mit Antirutsch-Bodenbelägen und Antirutsch-Arbeitsplatzmatten beugen Sie wirksam Rutschunfällen in feuchten Bereichen vor. Während Arbeitsplatzmatten meist mit einem speziellen Profil versehen sind, mit dem das Wasser von der Lauffläche abgeleitet wird, sind in Antirutschbelägen und Antirutsch-Markierfarben meist Granulate (z.B. Quarzsand) eingearbeitet, die den Rutschwiderstand erhöhen.

Mit mobilen Verladeschienen vermeiden Sie Stolperunfälle beim Warentransport über Stufen und Absätze. Mit solchen einfachen Lösungen können Sie effektiv die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung und die „Grundsätze der Prävention“ (DGUV-Vorschrift 1) kostengünstig erfüllen.


Gute Luft am Arbeitsplatz

Abgase und Giftstoffe, die bei Arbeitsprozessen entstehen, können schwere Gesundheitsstörungen auslösen und sind auch deshalb so gefährlich, da sie oft nicht gleich erkannt und ernst genommen werden. Dies betrifft vor allem die Arbeit an Schweißtischen und Schleifgeräten, wo gefährliche Dämpfe und Feinststäube in die Lunge eindringen können. Noch bevor man zur Atemschutzmaske greift, sollte daher der Schadstoff direkt am Arbeitsplatz abgesaugt werden. Bei häufigen Schweiß- und Schleifarbeiten an festen Orten ist die Anschaffung eines Schweiß- und Schleiftisches zu empfehlen, bei dem ein Absaug- und Entlüftungssystem fest am Arbeitsplatz integriert ist. Für variable Einsatzorte eignen sich mobile Absauggeräte. Besonders effektiv sind Punktsauger, die mit ihren beweglichen Absaugschläuchen die Schadstoffe direkt an die Emissionsquelle aufsaugen lassen.


Qualität zahlt sich aus

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) verpflichtet den Arbeitgeber zu angemessener Sorgfalt bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln. Dies betrifft auch die Qualität der verwendeten Produkte zum Arbeitsschutz. Achten Sie daher auf Prüfkennzeichnen wie das CE-Kennzeichen (Einhaltung der EG-Sicherheitsrichtlinien), das Qualitätsprüfzeichen „GS“ (durch unabhängige Institutionen geprüfte Sicherheit), das TÜV- und VDE-Siegel oder gegebenenfalls auf das Ex-Logo der ATEX-Richtlinie zum Explosionsschutz. Schützen Sie Betriebsinventar und Menschen durch eine hohe Qualität der Geräte und Einrichtungen am Arbeitsplatz. Sie sparen dabei langfristig sogar Geld durch verhinderte oder verkürzte Arbeitsausfälle – Prävention lohnt sich!

Weiterführende Links:


Gute Sicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen bei der Arbeit bedeuten geschäftlichen Erfolg. (EU-OSHA)

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